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Geschichte der Minigolfer In enger Zusammenarbeit mit dem ASV Pegnitz hat das Ehepaar Ute und Rüdiger Schneider 1968 beim ASV-Sportheim eine Minigolf-Anlage erstellt. Am 15. März 1969 wurde die Abteilung Minigolf des ASV Pegnitz aus der Taufe gehoben. Erster Abteilungsleiter wurde Platzbesitzer Rüdiger Schneider. Die ASVler kamen aber sehr schnell hinter die Geheimnisse im Umgang mit dem Schläger und den kleinen Bällen. Bald stellten sich auch Erfolge ein, wobei besonders das Damentrio Ute Schneider, Christa Preiß und Dorothea Gisder die ersten Siege verbuchen konnte. Drei Jahre nach der Gründung der Abteilung konnte man den ersten bayrischen Titel feiern. Die Pegnitzer Minigolf-Damen wurden 1972 bayrischer Mannschaftsmeister. Im selben Jahr erzielte auch die Herrenmannschaft ihren bisherigen größten Erfolg, als sie bei der Finalrunde zur bayrischen Meisterschaft in Regen den vierten Platz erreichte. Im Laufe der Zeit konnten die Pegnitzer immer mehr den Abstand zu den bayrischen bzw. deutschen Spitzenspielern verringern und eine Reihe von Siegen und guten Platzierungen für sich verbuchen. Bei diversen Meisterschaften auf Landes- bzw. Bundesebene wurden bisher 56 Meistertitel gewonnen; insgesamt standen unsere Spieler hier 141 Mal auf dem berühmten „Stockerl“. Die gute Nachwuchsarbeit trug auch ihre Früchte. Nach dem dritten Rang bei den deutschen Jugendmeisterschaften 1992 durch Andreas und Tobias Kreuzer sowie Christian Thümmler konnte 1995 in Hannover das Trio Tobias Kreuzer, Andreas Weidel und Alexander Porsch den deutschen Vizemeistertitel erringen. Das Aushängeschild der Abteilung ist Tobias Kreuzer, der nicht nur 1994 deutscher Meister bei den Schülern wurde, sondern auch 1995, nach dem Wechsel in die Jugendkategorie, den Meistertitel an die Pegnitz holte. Als Mitglied der deutschen Jugendnationalmannschaft gewann er in den Jahren 1994 und 1995 die Vize-Europameisterschaft. In der Einzelwertung wurde er mit dem vierten bzw. fünften Rang jeweils bester Deutscher bei den Kontinentalwettkämpfen. Im Jahr des 50jährigem Bestehens unseres ASV, also 1996, konnte Tobias seinen und des ASV bisher größten Erfolg feiern. Nicht nur, dass er mit der Jugend-Nationalmannschaft in Holland den Mannschaftstitel gewann, er konnte auch den Titel des EUROPAMEISTERS im Einzel mit nach Hause in die Reusch bringen. Aus den Jugendlichen wurden Erwachsene und sie blieben dem ASV treu. Im Jahr 2000 schaffte die Herrenmannschaft den Aufstieg in die Regionalliga Südost (3.Liga) und etablierte sich dort. Zwei Jahre später, nach einer fulminanten Saison, konnten sich die Minigolfer gegen die Konkurrenten aus Ingolstadt, Mainz und Remseck beim Relegationsspiel zur 2. Bundesliga durchsetzen und spielen seither mit respektablem Erfolg in der zweithöchsten Klasse Deutschlands. In diesem Jahr wurde man sogar Zweiter und hätte mit etwas Glück fast an den Aufstiegsspielen zur 1. Bundesliga teilgenommen. Eine sehr wichtige Entscheidung für die Pegnitzer Minigolfer wurde von den Verantwortlichen der Abteilung im Jahre 1980 getroffen. Dank der Unterstützung des Pegnitzer Stadtrates, des Landrates sowie des ASV-Hauptvereins wurde die gesamte Anlage vom Ehepaar Schneider gekauft und unter die Regie der Abteilung übernommen. Die Abteilung ist nach wie vor bemüht, nicht nur den Leistungssport zu pflegen, sondern auch der Bevölkerung ein Freizeitangebot zu machen. Weiterhin werden seit einigen Jahren Schul-Vergleichskämpfe, Projekttage des Gymnasiums und Stadtmeisterschaften für nicht organisierte Spieler/innen durchgeführt. Auch für diejenigen, welche nicht im Wettkampf um Punkte und Siege antreten, sondern nur Spaß an der Freude haben wollen, ist unsere Anlage offen. Mit insgesamt 35 Mitgliedern sind die Minigolfer zwar immer noch eine „kleine“ Abteilung im ASV Pegnitz. Aber aus den einst etwas mitleidig belächelten „Murmelspielern“ sind längst Leistungssportler geworden, die den Namen des ASV Pegnitz in der ganzen Bundesrepublik bekannt gemacht haben |